Hydac Membranspeicher (215)

Hydac Membranspeicher für kompakte Lagerstellen und schnelle Pulsationsdämpfung: geschweißte Hochdruckspeicher der Baureihen SBO210 bis SBO400, dazu Standard- und schraubbare Niederdruck-Membranspeicher, alle 100 % Originalware und fabrikneu. Die Nennvolumen reichen von 0,075 bis 3,5 Litern, die Membran gibt es in NBR, ECO, FKM und Butyl für unterschiedliche Medien und Temperaturen. Für die Auslegung zählen Nennvolumen, Betriebsdruckbereich, Vorfülldruck und der passende Membranwerkstoff; alle Kennwerte stehen direkt am Artikel. Das komplette Sortiment kaufen Sie bei Partbase ab Lager, mit Versand am selben Werktag.

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Hydac Membranspeicher: Bei Partbase das gesamte Sortiment erhältlich

Ein Membranspeicher trennt Gas und Hydraulikflüssigkeit durch eine fest eingespannte Gummimembran: Steigt der Systemdruck, wölbt sich die Membran nach oben und verdichtet das Stickstoffpolster, fällt der Druck, drückt das Gas die Membran zurück und gibt das Öl wieder ab. Weil die Membran sehr leicht ist und nur einen kurzen Weg zurücklegt, reagiert die Bauart schnell und baut zugleich klein. Damit ist sie die kompakte Lösung für kleine Volumen und Pulsationsdämpfung, dort wo ein Blasenspeicher zu groß wäre. Bei Partbase umfasst das Programm rund 150 Hydac Membranspeicher, von winzigen 0,075-Liter-Speichern bis 3,5 Liter Nennvolumen. Alle Artikel sind 100 % Originalware und fabrikneu. Die Auswahl folgt denselben vier Fragen wie bei jedem Hydrospeicher: Wie viel nutzbares Volumen, welcher Druckbereich, welches Medium, welche Temperatur? Beim Membranspeicher kommt eine fünfte hinzu, nämlich ob er geschweißt oder geschraubt sein soll, denn davon hängt ab, ob er später reparierbar ist. Diese fünf Punkte stehen bei jedem Hydac Membranspeicher im Datenblatt, sodass sich aus dem Sortiment schnell der passende Speicher finden lässt.

Baureihen und Bauformen im Hydac Programm

Das Sortiment teilt sich nach Druckbereich und Bauweise. Die Baureihe steckt in der Typbezeichnung und nennt zugleich den maximal zulässigen Betriebsdruck, ein SBO330 ist also für 330 bar ausgelegt.

Geschweißte Hochdruckspeicher der SBO-Reihen

Den größten Teil des Sortiments stellen die geschweißten Hochdruck-Membranspeicher der Reihen SBO210, SBO250, SBO330 und SBO400. Bei ihnen sind die beiden Gehäusehälften nach dem Einlegen der Membran dauerhaft verschweißt. Das macht sie besonders druckfest und dicht, aber zu einem geschlossenen Bauteil: Die Membran lässt sich nicht tauschen, der Speicher wird im Servicefall komplett ersetzt. Gängig sind kleine Nennvolumen von 0,32 bis 3,5 Litern. Diese Speicher sind der Standard für Pulsationsdämpfung, Volumenausgleich und kleine Energiespeicher in der Hochdruckhydraulik. Die Zahl in der Baureihe ist dabei leicht zu lesen: Ein SBO330 ist für 330 bar zugelassen, ein SBO400 für 400 bar, sodass sich die Druckklasse direkt am Typ ablesen lässt.

Schraubbare Niederdruck- und Standardspeicher

Daneben gibt es Standard- und Niederdruck-Membranspeicher, bei denen die beiden Gehäusehälften verschraubt statt verschweißt sind. Ihr Vorteil: Die Membran ist als Verschleißteil tauschbar, der Speicherkörper bleibt erhalten. Sie kommen dort zum Einsatz, wo niedrigere Drücke herrschen und eine spätere Reparatur gewünscht ist. Beim Kauf ist die Bauweise damit eine bewusste Entscheidung, nicht nur eine technische Randnotiz.

Membranwerkstoffe und Speicherkörper

Die Membran bestimmt die Medien- und Temperaturverträglichkeit. Verbaut werden NBR für gängige Hydrauliköle, ECO für besondere Anforderungen, FKM für aggressive Medien und höhere Temperaturen sowie IIR (Butyl) für wasserhaltige Medien. Der Speicherkörper besteht im Standard aus C-Stahl, für tiefe Temperaturen aus Tieftemperaturstahl, vereinzelt auch aus Edelstahl. Angeschlossen wird über Innengewinde oder über kombiniertes Innen- und Außengewinde, was die Montage zwischen zwei Anschlüssen erleichtert. Welche Kombination im konkreten Artikel steckt, steht bei Partbase in den technischen Eigenschaften direkt am Produkt.

Typische Einsatzbereiche

Hydac Membranspeicher sitzen überall dort, wo wenig Platz ist und kleine Volumen genügen. Die häufigste Aufgabe ist die Pulsationsdämpfung: Direkt hinter einer Kolben- oder Zahnradpumpe geschraubt, glätten sie den pulsierenden Förderstrom und nehmen Druckspitzen aus dem System, was die Anlage leiser macht und Leitungen, Sensoren und Manometer schont. Ebenso übernehmen sie den Volumenausgleich bei Temperaturschwankungen, etwa in geschlossenen Hydraulik- und Schmierkreisen, und halten als kleiner Energiespeicher Steuerdrücke konstant. Man findet sie in Werkzeugmaschinen, in der Schmiertechnik, in Prüfständen und in der mobilen Hydraulik. Wo dagegen große Ölmengen schnell bereitstehen müssen, ist der Blasenspeicher die richtige Bauart, der Membranspeicher spielt seine Stärke bei kompakten, präzisen Aufgaben aus. In vielen Anlagen arbeiten beide Bauarten nebeneinander, der große Blasenspeicher als Energiereserve, der kleine Hydac Membranspeicher als Dämpfer direkt an der Pumpe.

Hydac Membranspeicher auslegen und kaufen: die Auswahlkriterien

Fünf Kenngrößen entscheiden über den passenden Speicher. Alle stehen bei jedem Artikel direkt in den technischen Eigenschaften:

  • Nennvolumen: die Baugröße des Speichers. Gängig sind 0,32, 0,75, 1, 1,4, 2, 2,8 und 3,5 Liter, das Programm beginnt bei 0,075 Litern. Nutzbar ist nur ein Teil davon, abhängig vom Druckhub des Systems.
  • Betriebsdruckbereich: der minimale und maximale Arbeitsdruck. Er bestimmt die Baureihe, also SBO210, SBO250, SBO330 oder SBO400 für den jeweiligen Maximaldruck in bar, dazu die Niederdruckvarianten. Die Druckklasse lässt sich direkt am Typ ablesen.
  • Vorfülldruck: der Stickstoffdruck der entleerten Membran. Faustregel beim Energiespeicher etwa 90 Prozent des minimalen Betriebsdrucks, bei reiner Pulsationsdämpfung eher 60 Prozent des mittleren Drucks. Bei geschweißten Speichern wird er werksseitig gesetzt.
  • Membranwerkstoff: NBR für Standardöle, FKM für Hitze und aggressive Medien, Butyl für wasserhaltige Medien, ECO für besondere Anforderungen. Der Werkstoff muss zum Medium passen, sonst altert die Membran vorzeitig.
  • Bauweise und Anschluss: geschweißt für maximale Druckfestigkeit ohne Reparaturoption, geschraubt für tauschbare Membran; Anschluss über Innengewinde oder Innen- und Außengewinde, Speicherkörper aus C-Stahl oder Tieftemperaturstahl.

Das nutzbare Volumen folgt dem Gasgesetz von Boyle-Mariotte: Näherungsweise gilt p0 mal V0 gleich p1 mal V1 gleich p2 mal V2. Ein 2-Liter-Speicher mit 90 bar Vorfülldruck, der zwischen 100 und 160 bar arbeitet, gibt damit rechnerisch knapp einen halben Liter nutzbares Öl ab. Das macht den Charakter der Bauart deutlich: Membranspeicher liefern keine großen Mengen, sondern dämpfen und gleichen präzise im kleinen Volumen aus. Für die meisten Anwendungen gibt Hydac den passenden Vorfülldruck in der Auslegung vor, sodass man ihn nicht selbst berechnen, sondern bei einstellbaren Speichern nur korrekt setzen muss.

Ausgelegt wird nach der Aufgabe, nicht nach der Baugröße: Für die Pulsationsdämpfung zählt der richtige Vorfülldruck mehr als jeder zusätzliche Liter Nennvolumen.

Der wichtigste Punkt beim Kauf ist die Entscheidung zwischen geschweißt und geschraubt. Wer einen geschweißten Hydac Membranspeicher bestellt, bekommt maximale Druckfestigkeit, muss ihn im Servicefall aber komplett tauschen. Wer Wert auf eine reparierbare Lösung legt, wählt eine schraubbare Niederdruckausführung. Diese Bauweise sollte deshalb schon bei der ersten Bestellung bewusst festgelegt werden. Der zweithäufigste Fehler ist ein Membranwerkstoff, der nicht zum Medium passt: Ein Hydac Membranspeicher mit NBR-Membran an einem wasserhaltigen Medium altert vorzeitig, deshalb gehört der Werkstoff bei jeder Bestellung mit geprüft.

Gasvorfüllung und Inbetriebnahme: so geht der Speicher sicher in Betrieb

Membranspeicher werden ausschließlich mit Stickstoff vorgefüllt, niemals mit Luft oder Sauerstoff. Bei geschweißten Speichern ist der Vorfülldruck werksseitig eingestellt und über ein Gasventil prüfbar, bei schraubbaren Ausführungen lässt er sich anpassen. Die Inbetriebnahme läuft in festen Schritten:

  1. Vorfülldruck prüfen: Mit dem Füll- und Prüfgerät den vorhandenen Stickstoffdruck messen, bevor der Speicher hydraulisch zugeschaltet wird, bei Umgebungstemperatur und entlastetem Speicher.
  2. Bei einstellbaren Speichern korrigieren: Stickstoff aus der Flasche ergänzen oder ablassen, bis der berechnete Vorfülldruck erreicht ist; werksseitig gefüllte Speicher nur kontrollieren.
  3. Anschließen: Den Speicher über Innengewinde oder Verschraubung an die vorgesehene Stelle setzen, bei Pulsationsdämpfung möglichst nah an der Pumpe.
  4. Langsam zuschalten: Die Anlage anfahren und den Speicher langsam mit Druck beaufschlagen, damit die Membran nicht schlagartig belastet wird.
  5. Funktion kontrollieren: Druckverlauf und Laufruhe beobachten und bei einstellbaren Speichern den Vorfülldruck nach den ersten Betriebsstunden erneut prüfen.

Pflege, Wartung und Lebensdauer

Wie bei jedem Hydrospeicher ist der Vorfülldruck der entscheidende Wartungspunkt, denn auch durch die Membran entweicht über die Jahre etwas Stickstoff durch Permeation. Bei schraubbaren Speichern lässt sich der Druck kontrollieren und nachstellen; bei geschweißten Speichern ist er prüfbar, aber nicht korrigierbar, ein dauerhaft zu niedriger Wert bedeutet hier das Lebensdauerende des Speichers. Frühindikatoren sind eine nachlassende Dämpfungswirkung, eine wieder lauter werdende Pumpe und ein Vorfülldruck, der unter den Sollwert gefallen ist. Reißt die Membran, vermischen sich Gas und Öl und die Speicherwirkung verschwindet; dann ist bei geschweißten Speichern der Austausch fällig, bei schraubbaren der Membrantausch. Für die Instandhaltung lohnt es sich, die gängigen Baugrößen vorzuhalten, weil ein Membranspeicher klein und günstig ist, sein Ausfall an einer Pumpe aber die ganze Anlage unruhig laufen lässt. Wer mehrere gleiche Maschinen betreibt, hält die ein, zwei gängigen Baugrößen als Hydac Membranspeicher auf Lager und prüft sie im selben Wartungsfenster wie die übrigen Speicher.

Tausch und Identifikation im Servicefall

Im Servicefall zählt zuerst die Bauweise. Ein geschweißter Hydac Membranspeicher wird komplett getauscht, ein schraubbarer kann über eine neue Membran instand gesetzt werden. Für das richtige Ersatzteil sind die Angaben auf dem Typenschild maßgeblich: die Baureihe wie SBO330, das Nennvolumen, der Membranwerkstoff und der Anschluss. Diese werden vollständig übernommen, denn Druckklasse und Werkstoff bestimmen, ob der Speicher zur Anlage passt. Ist das Schild unleserlich, helfen Baugröße, Anschlussgewinde und der bekannte Betriebsdruck weiter; die wesentlichen Kennwerte stehen bei jedem Artikel hinterlegt und lassen sich gegen das Altteil abgleichen. Da Membranspeicher häufig zur Pulsationsdämpfung direkt an der Pumpe sitzen, lohnt es sich, beim Pumpentausch den Speicher gleich mit zu prüfen und bei Bedarf zu erneuern.

Hydac Membranspeicher bei Partbase kaufen

Bei Partbase bestellen Sie aus dem kompletten Programm: geschweißte Hochdruckspeicher der SBO-Reihen, schraubbare Niederdruck- und Standardspeicher sowie die passenden Ersatzmembranen für die reparierbaren Ausführungen. Jeder Hydac Membranspeicher ist 100 % Originalware und fabrikneu, lagerhaltige Artikel verlassen das Lager am selben Werktag. Nennvolumen, Druckbereich, Vorfülldruck, Membranwerkstoff und Bauweise stehen als technische Eigenschaften direkt am Produkt, sodass sich jede Position vor der Bestellung gegen die Anlage prüfen lässt. Wer eine Pumpe oder einen Schmierkreis instand setzt, denkt den passenden Membranspeicher gleich mit ein, dann läuft die Anlage nach dem Service vom ersten Moment an ruhig. So wird aus einer unruhig laufenden Pumpe schnell wieder eine ruhige Maschine, statt aus einem kleinen Bauteil ein langer Stillstand.

Häufige Fragen

Wie wähle ich den richtigen Hydac Membranspeicher aus?

In vier Schritten: Zuerst den maximalen Betriebsdruck bestimmen, der die Baureihe festlegt, also SBO210 bis SBO400 je nach Maximaldruck in bar. Dann das benötigte nutzbare Volumen abschätzen und daraus das Nennvolumen wählen, das beim Membranspeicher klein ausfällt. Drittens den Membranwerkstoff an das Medium anpassen, NBR für Standardöle, FKM bei Hitze oder aggressiven Medien, Butyl für wasserhaltige Medien. Zuletzt die Bauweise festlegen, geschweißt für maximale Druckfestigkeit oder geschraubt für eine tauschbare Membran. Beim Ersatz genügt die vollständige Typbezeichnung des Altspeichers.

Membranspeicher oder Blasenspeicher — welchen brauche ich?

Die Faustregel folgt dem Volumen. Der Membranspeicher ist kompakt, schnell und günstig, aber auf kleine Volumen bis wenige Liter begrenzt; er ist erste Wahl für Pulsationsdämpfung, Volumenausgleich und kleine Steuerdruckaufgaben. Der Blasenspeicher liefert deutlich größere Ölmengen und ist reparierbar, baut dafür größer; er ist die Wahl für Energiespeicherung und Notfallreserven. Vereinfacht: Geht es um wenig Volumen auf engem Raum, nimmt man den Membranspeicher, geht es um viel Öl, den Blasenspeicher. Bei reiner Pulsationsdämpfung direkt an der Pumpe ist der Membranspeicher meist die passende und wirtschaftlichere Lösung.

Kann ich einen Membranspeicher reparieren oder muss ich ihn komplett tauschen?

Das hängt von der Bauweise ab. Geschweißte Membranspeicher, also der Großteil der Hochdruck-SBO-Reihen, sind geschlossene Bauteile: Die Membran lässt sich nicht tauschen, bei einem Defekt wird der komplette Speicher ersetzt. Schraubbare Standard- und Niederdruckspeicher dagegen lassen sich öffnen, hier ist die Membran ein tauschbares Verschleißteil. Wer von vornherein Wert auf Reparierbarkeit legt, sollte deshalb die schraubbare Ausführung wählen. Beim Bestellen lohnt der Blick aufs Datenblatt, weil die Bauweise dort angegeben ist und über die spätere Servicestrategie entscheidet.

Welchen Vorfülldruck braucht mein Membranspeicher und wie prüfe ich ihn?

Der Vorfülldruck ist der Stickstoffdruck der entleerten Membran. Als Faustregel liegt er beim Energiespeicher bei etwa 90 Prozent des niedrigsten Betriebsdrucks, bei reiner Pulsationsdämpfung tiefer, bei rund 60 Prozent des mittleren Drucks. Bei geschweißten Speichern ist er werksseitig gesetzt und über das Gasventil nur prüfbar, bei schraubbaren Ausführungen auch nachstellbar. Gemessen wird mit dem Füll- und Prüfgerät bei entlastetem Speicher und Umgebungstemperatur. Ausschließlich Stickstoff verwenden, niemals Druckluft oder Sauerstoff. Fällt der Vorfülldruck eines geschweißten Speichers dauerhaft unter den Sollwert, ist sein Lebensende erreicht.

Welcher Membranwerkstoff passt zu meinem Medium?

Für gängige Mineralöl-Hydraulikflüssigkeiten ist NBR der Standard und am häufigsten verbaut. FKM wird gewählt, wenn höhere Temperaturen herrschen oder das Medium aggressiv ist, Butyl für wasserhaltige Medien, für die NBR nicht geeignet ist, und ECO für besondere Anforderungen. Die Regel ist dieselbe wie bei der Blase im Blasenspeicher: Der Werkstoff muss mit Medium und Temperatur verträglich sein, sonst verhärtet oder quillt die Membran und fällt vorzeitig aus. Bei der Nachbestellung deshalb immer den Werkstoff des Altteils übernehmen, er steht in der Typbezeichnung.

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