Hydraulik Befestigungstechnik

Hydraulik Befestigungstechnik umfasst alle Komponenten zur sicheren Fixierung von Rohren, Schläuchen und Kabeln in hydraulischen Systemen und dämpft dabei Schwingungen sowie Körperschall. Eingesetzt wird sie in der Industrie- und Mobilhydraulik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Prozesstechnik sowie auf Schiffen und Offshore-Plattformen. Bei Partbase finden Sie ein breites Sortiment an Rohrschellen, Doppelrohrschellen und Bügelschellen unter anderem von Stauff, Hydac und Bosch Rexroth.

Hydraulik Befestigungstechnik im praktischen Einsatz

Hydraulik Befestigungstechnik sorgt dafür, dass druckführende Leitungen sauber geführt, mechanisch entlastet und gegen Vibrationen geschützt sind. In modernen Anlagen wirken Druckstöße, Temperaturschwankungen und Schwingungen ständig auf das Leitungsnetz ein – die Auswahl der Schellen hat damit einen direkten Einfluss auf Standzeit und Betriebssicherheit. Das Sortiment reicht von der klassischen Rohrschelle nach DIN 3015 über Doppelrohrschellen bis hin zu Bügelschellen für besondere Lastfälle; Hersteller wie Stauff, Hydac und Bosch Rexroth decken den Großteil der typischen Anforderungen ab.

Aufgaben und Funktionsprinzip der Hydraulik Befestigungstechnik

Hydraulik Befestigungstechnik erfüllt drei Kernaufgaben: Fixierung, Entlastung und Dämpfung. Eine Rohrschelle hält die Leitung in definierter Lage und überträgt Kräfte gezielt in die Maschinenstruktur. Dadurch werden Verschraubungen, Adapter und Armaturen vor Biegemomenten und Schwingungen geschützt. Die elastische Einlage – meist aus Polypropylen oder einem Elastomer – nimmt Druckpulsationen aus der Pumpe auf und reduziert Körperschall. In der Praxis ergibt sich daraus weniger Leckage an Verschraubungen, geringere Geräuschemission und längere Standzeiten der Schläuche. Bei Doppelrohrschellen lassen sich zwei Leitungen kompakt nebeneinander führen, was besonders bei Vor- und Rücklauf gleicher Nennweite Platz spart. Reihenleisten ermöglichen eine modulare Anordnung mehrerer Schellen auf einer gemeinsamen Schiene, sodass komplexe Leitungsverläufe systematisch geordnet werden.

Bauformen der Hydraulik Befestigungstechnik im Überblick

Die Bauformen unterscheiden sich nach Druckbereich, Rohrdurchmesser und Montagesituation. Für Standardanwendungen genügt die leichte Baureihe nach DIN 3015-1; die schwere Baureihe nach DIN 3015-2 ist für höhere Druckpulsationen und größere Massen ausgelegt. Rundstahl- und Flachstahlbügelschellen kommen dort zum Einsatz, wo robuste Stahlkonstruktionen direkt verschweißt oder verschraubt werden. Einrohrschellen sind die Standardlösung für einzelne Leitungen in leichter oder schwerer Ausführung. Doppelrohrschellen führen zwei parallele Leitungen platzsparend, etwa bei Vor- und Rücklauf gleicher Nennweite. Flachstahlbügelschellen nach DIN 3567 eignen sich für klassische Rohrleitungen, Rundstahlbügelschellen für größere Durchmesser im Stahlbau. Reihenleisten und Tragschienen ermöglichen die modulare Montage mehrerer Schellen auf einer gemeinsamen Basis. Welche Ausführung passt, ergibt sich aus Durchmesser, Druckklasse und der vorgesehenen Anschlussfläche.

Auswahlkriterien für Hydraulik Befestigungstechnik

Ausgangspunkt der Auswahl sind Rohraußendurchmesser und Druckstufe der Leitung – daraus ergibt sich die Baureihe: leicht, schwer oder Sonderausführung. Beim Werkstoff deckt verzinkter Stahl den Standardfall ab; Edelstahl 1.4571 oder 1.4404 ist sinnvoll bei aggressiven Medien, Salzluft oder strengen Hygieneanforderungen. Für die Einlage gilt: Polypropylen ist robust und kostengünstig, Elastomere wie EPDM oder Santoprene dämpfen stärker und vertragen größere Temperaturschwankungen. Bei eng gepackten Leitungsbündeln helfen schalldämmende Einlagen, Resonanzen zu reduzieren. Zu beachten sind außerdem Temperaturklasse und flammhemmende Varianten, etwa für Schienenfahrzeuge oder den Bergbau. Typische Befestigungsabstände liegen je nach Rohrdurchmesser und Druckklasse zwischen 500 mm und 1500 mm; die genauen Werte sowie Angaben zu Schwingungsbreite und Druckpulsation sind den Datenblättern der jeweiligen Hersteller zu entnehmen.

Hydraulik Befestigungstechnik bei Partbase – Hersteller und Sortiment

Das Partbase-Sortiment umfasst Hydraulik Befestigungstechnik vom einfachen Einrohrschellen-Satz bis zur konfigurierten Reihenleiste. Den größten Anteil stellen Hydraulik-Rohrschellen, gefolgt von Doppelrohrschellen sowie Rundstahl- und Flachstahlbügelschellen. Stauff, Hydac und Bosch Rexroth sind dabei besonders breit vertreten; Hawe, Enerpac, Festo und Aventics liefern ergänzende Komponenten für angrenzende Aufgaben in Hydraulik und Pneumatik. Liegt eine konkrete Artikelnummer aus einem Bestandsplan oder einer Ersatzteilliste vor, lässt sie sich in der Regel direkt zuordnen. Für Sonderwerkstoffe, abweichende Durchmesser oder größere Stückzahlen steht eine Anfragefunktion zur Verfügung.

FAQ

Welche Norm gilt für Rohrschellen in der Hydraulik?

Die maßgebliche Norm ist DIN 3015. Teil 1 regelt die leichte Baureihe für Standarddrücke, Teil 2 die schwere Baureihe für höhere Druckpulsationen und größere Massen, Teil 3 Doppelrohrschellen. Für Bügelschellen aus Flach- oder Rundstahl gilt ergänzend DIN 3567. Stauff und Hydac orientieren ihre Produktlinien an diesen Normen.

Wann ist eine schwere Baureihe nach DIN 3015-2 notwendig?

Die schwere Baureihe ist sinnvoll, wenn starke Druckpulsationen, hohe Schwingungsbelastungen oder größere Leitungsmassen auftreten – etwa bei Hochdrucksystemen, Pressen oder mobilen Arbeitsmaschinen. Die leichte Baureihe nach DIN 3015-1 genügt für ruhigere Betriebsbedingungen mit moderaten Drücken und geringen dynamischen Lasten.

Welcher Werkstoff eignet sich für korrosive oder maritime Umgebungen?

Für Offshore-Anlagen, Schiffe, Chemieanlagen oder die Lebensmittelindustrie empfiehlt sich Edelstahl, üblicherweise 1.4571 oder 1.4404. Diese Werkstoffe widerstehen Salzwasser, Säuren und aggressiven Reinigungsmedien. Verzinkter Stahl ist für trockene Innenräume im allgemeinen Maschinenbau ausreichend. Flammhemmende Varianten sind für Schienenfahrzeuge und den Bergbau verfügbar.

Welche Einlage dämpft Schwingungen am besten – Polypropylen oder Elastomer?

Elastomere wie EPDM oder Santoprene dämpfen Druckpulsationen und Körperschall stärker als Polypropylen und vertragen größere Temperaturschwankungen. Polypropylen ist robuster gegen mechanische Belastung und kostengünstiger, eignet sich aber weniger für stark schwingungsbehaftete Systeme. Bei eng gepackten Leitungsbündeln mit Resonanzgefahr sind schalldämmende Elastomereinlagen die bessere Wahl.

Support

Support Mitarbeiter

Wie können wir helfen?

Kontaktieren Sie unser Support-Team

Opening hours
Mo. - Fr. von 08:00 - 18:00
sales@partbase.com
+49 39203 863988

Zahlungsmethoden

Rechnung
Vorkasse
Visa
Mastercard
American Express
PayPal
Eps
Ideal
Przelewy24

Unsere Vorteile

Top-Preise
Hohe Verfügbarkeit
Großes Portfolio
Flexible Zahlungsmethoden